Schulisches Mobilitätsmanagement
Kurzfassung
Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihren Schulweg sicher, möglichst eigenständig und nachhaltig bewältigen können. Verantwortung tragen Eltern, Schule und Kommune gemeinsam (Vision Zero, Klimaschutz, Gesundheitsförderung).
Ziele
- Sicherheit erhöhen
- Selbstständigkeit ermöglichen (Bewegung, Lernen, Entwicklung)
- Umweltverbund stärken
Handlungsfelder (Überblick)
Vier zentrale Felder strukturieren die Arbeit:
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Querschnittsaufgaben (dauerhaft)
Drei Themen begleiten alle Phasen: Management, Kommunikation, Evaluation. Interdisziplinäre Teams sind dafür entscheidend.
Disziplinen
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Prozess (PDCA in 7 Schritten, gekürzt)
- Ziele/Leitbild klären und verankern
- Analyse (Daten, Gefahrenstellen, Mobilitätsmuster)
- Beteiligung & Kommunikation (Akteure, Akzeptanz)
- Maßnahmen entwickeln (baulich, pädagogisch, organisatorisch)
- Umsetzung & Steuerung (Ressourcen, Zuständigkeiten, Zeitplan)
- Evaluation & Verstetigung (Wirkung messen, nachsteuern)
- Tools/Materialien entlang des Prozesses einsetzen
Organisation
- Zentrale Koordinationsstelle als Schnittstelle zwischen Strategie und Umsetzung
- Erfolgsmodell: Tandem aus technischer Verwaltung (Planung/Tiefbau/Verkehr) + schulischer Verwaltung (Schulamt/Schule)
- Dauer-Arbeitsgruppe mit Verwaltung, Schulen, Polizei, Verkehr, Politik, Eltern/Schüler:innen
- Verankerung in Schul- und Stadtentwicklungsprozessen + gesicherte Ressourcen
Baustein
Elternhaltestellen
Elternhaltestellen sind keine Standardmaßnahme, sondern eine Option für Ausnahmefälle in einer Eskalationslogik:
- Eigenständige Mobilität fördern
2. Begleitung statt Fahren
3. ÖPNV prüfen
4. Erst dann Pkw geordnet über Elternhaltestellen
Kerneckpunkte: mind. 250 m Abstand zur Schule, sicherer Fußweg/Querungen, keine neuen Konflikte; Umsetzung immer mit Kommunikation und anschließender Evaluation.