Zweck
Die Berichterstattung in lokalen Medien ist ein wichtiger Indikator für die öffentliche Wahrnehmung des schulischen Mobilitätsmanagements. Eine systematische Medienresonanzanalyse zeigt, ob das Thema in der lokalen Öffentlichkeit ankommt, wie es gerahmt wird und ob die eigene Kommunikationsstrategie wirkt.
Erhebungsmethode
Medienanalyse – systematische Auswertung lokaler Presseberichte, Online-Medien und Social-Media-Beiträge.
Was wird erfasst?
- Anzahl der Berichte pro Quartal/Jahr
- Medientyp (Tageszeitung, Anzeigenblatt, Online-Portal, Social Media)
- Tonality (positiv / neutral / negativ / gemischt)
- Thematischer Schwerpunkt (Schulstraße, Elterntaxi, Schulwegplan, Aktion, Infrastruktur)
- Reichweite (lokal, regional, überregional)
- Absender/Anlass (Pressemitteilung der Kommune, Elterninitiative, redaktioneller Beitrag)
Datenquellen
- Lokale Tageszeitungen und ihre Online-Auftritte
- Städtische Pressespiegel
- Social-Media-Kanäle der Kommune, Schulen und Elterninitiativen
- Google Alerts für relevante Suchbegriffe
Erhebungsrhythmus
- Laufend: Clipping-Sammlung (Pressespiegel)
- Quartalsweise: Kurzbericht mit Anzahl und Tonality
- Jährlich: Zusammenfassende Analyse im Jahresbericht
Zielwerte (Beispiel)
- Mindestens 4 Berichte pro Jahr in lokalen Medien
- Anteil positiver/neutraler Berichterstattung: mindestens 80%
- Mindestens 2 Berichte, die direkt auf eigene Pressemitteilungen zurückgehen
- Steigende Tendenz über die Jahre
Verknüpfung mit der Kommunikationsstrategie
Die Medienresonanz spiegelt die Wirksamkeit der Maßnahmenkommunikation und der politischen Kommunikation wider. Geringe oder negative Berichterstattung kann ein Hinweis darauf sein, dass die Pressemitteilungs-Vorlagen angepasst, die Anlässe für Pressearbeit erweitert oder die Beziehung zu lokalen Journalist:innen intensiviert werden sollte.
Relevante Werkzeuge: Pressemitteilungs-Vorlagen, Ergebnis-Kommunikation nach Umsetzung – siehe Kommunikationswerkzeuge – Wissensspeicher.